Die Webseite ist online, sie sieht ordentlich aus, und trotzdem kommt nichts. Diesen Satz höre ich im Erstgespräch fast jede Woche. Meistens liegt es nicht an einem großen Fehler, sondern an mehreren kleinen. Hier sind die sieben, die uns am häufigsten begegnen.
1. Niemand findet die Seite
Eine Webseite ohne Besucher kann keine Anfragen bringen. Wenn du bei Google für deine wichtigsten Suchbegriffe nicht auf der ersten Seite stehst, sieht dich fast niemand. Und auch in KI-Suchen wie ChatGPT zählt Sichtbarkeit immer mehr, mehr dazu in unserem Artikel über GEO. Mach den Test: Such nach deiner Leistung und deinem Ort, so wie ein Kunde es tun würde. Und frag ChatGPT nach einem Anbieter wie dir. Wenn du in beiden Fällen nicht auftauchst, ist das dein größter Hebel.
2. Man versteht nicht sofort, was du machst
Besucher entscheiden in wenigen Sekunden, ob sie bleiben. Steht oben ein Slogan wie „Qualität aus Leidenschaft“, wissen sie nicht, ob sie hier richtig sind. Ganz oben muss stehen, was du machst, für wen und wo. Der schöne Satz darf danach kommen.
3. Es gibt keinen klaren nächsten Schritt
Auf vielen Seiten versteckt sich der Kontakt irgendwo im Menü. Gib Besuchern auf jeder Seite einen klaren Weg: einen Button für den Termin oder eine Telefonnummer, die man auf dem Handy direkt antippen kann. Ein einziger, gut sichtbarer nächster Schritt funktioniert besser als fünf verschiedene.
4. Die Seite ist auf dem Handy mühsam
Die meisten deiner Besucher kommen vom Smartphone. Wenn Texte zu klein sind, Buttons zu nah beieinander liegen oder die Seite lange lädt, sind sie weg, bevor sie überhaupt gelesen haben, was du anbietest. Schau dir deine Seite einmal in Ruhe auf dem eigenen Handy an, am besten im mobilen Netz statt im WLAN.
5. Es fehlt Vertrauen
Menschen fragen bei Menschen an. Echte Fotos von dir und deinem Team, Bewertungen und Beispiele deiner Arbeit schaffen Vertrauen. Stockfotos von lächelnden Leuten im Büro erreichen oft das Gegenteil, weil jeder sofort merkt, dass sie nicht echt sind.
6. Die Seite spricht über dich statt über deine Kunden
„Seit 1998 am Markt“ interessiert die wenigsten. Was Besucher wissen wollen: Kannst du mein Problem lösen? Was kostet das ungefähr? Wie läuft das ab? Wenn deine Seite diese Fragen beantwortet, bevor sie jemand stellt, kommen die Anfragen deutlich leichter.
7. Anfragen gehen unter
Manchmal kommen Anfragen, aber sie landen im Spam, werden zu spät beantwortet oder gehen im Alltag unter. Wer eine Woche auf eine Antwort wartet, hat längst woanders angefragt. Eine automatische Eingangsbestätigung und eine klare Übersicht über alle offenen Anfragen helfen schon viel.
Wo fängst du am besten an?
Nicht alles auf einmal. Die größten Hebel sind fast immer die ersten beiden Punkte: gefunden werden und sofort verstanden werden. Erst wenn Besucher kommen und verstehen, was du machst, lohnt es sich, am Rest zu feilen.
Wenn du nicht sicher bist, woran es bei dir liegt: In der kostenlosen Webseitenanalyse gehen wir genau diese Punkte mit dir durch und sagen dir, wo du ansetzen solltest.